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FriedensDekade der St. Nikolai-Kirche Pritzwalk regte zu vielen Gesprächen an.

Mit einem vielfältigen Programm führte die evangelische Kirchengemeinde Pritzwalk vom 6. – 16. November die diesjährige FriedensDekade zum Thema „Kriegsspuren“ durch.

Seit Anfang der 1980er Jahre greifen Kirchengemeinden und Aktionsgruppen im Rahmen der „Ökumenischen FriedensDekade“ das Friedensthema in Gottesdiensten, Friedensgebeten und Informationsveranstaltungen auf, immer in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag im November. Auch in Pritzwalk wird seit vielen Jahren die FriedensDekade durchgeführt. Dieses Jahr stand sie unter dem Thema „Kriegsspuren“. So gingen die Teilnehmenden der angebotenen Abende zur FriedensDekade in vielfältiger Weise auf die Suche nach Spuren, die Kriege hinterlassen.

Es ging um den Waffenexport deutscher Firmen, posttraumatische Belastungsstörungen von deutschen Soldaten nach ihren Einsätzen in Krisenregionen, die verheerenden Folgen von mit Uran abgereicherter Munition für die damit in Kontakt gekommene Zivilbevölkerung, Motivation und Möglichkeiten des christlichen Pazifismus und wozu Menschen in Kriegen fähig sind. Für viele Programmpunkte zeigte sich Pfarrer im Ruhestand Ulrich Preuß verantwortlich. Eindrücklich waren zum Thema Flucht und Vertreibung die Berichte von Menschen, welche nach dem 2. Weltkrieg fliehen mussten, zugleich fand eine Begegnung mit Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien statt, welche an dem Abend zu Besuch kamen. Johannes Kölbel, Pfarrer in Meyenburg und Flüchtlingsbeauftragter des Kirchenkreises Prignitz, moderierte diesen Abend.

Pfarrer Holger Frehoff

Spannende Diskussionen ergaben sich an dem Abend mit Bernd Atzenroth, MAZ-Chefreporter Prignitz, und Pfr. Preuß zum Thema: „Die Mechanismen von Propaganda und Gewalt im Spiegelbild der Medien.“

Vielbeachtet war der Abend mit Sebastian Stude zur Situation der evangelischen Kirche in der Prignitz zwischen 1971 und 1989/90, der zu dem Thema ein Buch mitverfasst hat. Viele Zeitzeugen waren zugegen und berichteten ergänzend von ihren Erlebnissen. Der Posaunenchor Falkenhagen gestaltete den Eröffnungsgottesdienst zur FriedensDekade und den Gottesdienst am Volkstrauertag mit.

Mit dem Gottesdienst zum Buß- und Bettag, der mit einem Agape-Mahl gefeiert wurde, zu dem alle etwas zum Essen mitbrachten, fand die diesjährige FriedensDekade in Pritzwalk ihren feierlichen Abschluss. Agape ist griechisch für Liebe, eine Agapefeier bezeichnet einen Gottesdienst, in dem es ein gemeinsames Essen gibt, bei dem alle satt werden können.

Ihr Pfr. Holger Frehoff!

Pfarrer i. R. Ulrich Preuß Sebastian Stude
Agapemahll  
Für Ihre Wünsche und Anregungen: Kontakt: webmaster@nikolai-pritzwalk.de oder postalisch: Maxim Burtsev, Grünstrasse 26, 16928 Pritzwalk
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