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Orgeln
Nikolaikirche Pritzwalk: Schuke-Orgel

Nikolaikirche Pritzwalk: Schuke-Orgel

Schuke-Orgel: Spieltisch

Nikolaikirche Pritzwalk: Schuke-Orgel

Schuke-Orgel 1957

Disposition

III. Brustwerk

- Holzgedackt 8'
- Rohrflöte 4'
- Principal 2'
- Quinte 1 1/3'
- Cymbel 3f.
- Regal 8'
- Tremulant

I. Unterwerk

- Gedackt 8'
- Principal 4'
- Nachthorn 4'
- Waldflöte 2'
- Sifflöte 1'
- Sesquialtera 2f.
- Scharf 3-5f.
- Glöckenton 3f.
- Krummhorn 8'
- Tremulant

II. Hauptwerk

- Quintadena 16'
- Principal 8'
- Spillpfeife 8'
- Oktave 4'
- Spitzflöte 4'
- Nassat 2 2/3'
- Oktave 2'
- Mixtur 4f.
- Scharf 3f.
- Trompete 8'

Pedal

- Principal 16'
- Subbaß 16'
- Oktave 8'
- Bassflöte 8'
- Oktave 4'
- Bauernflöte 2'
- Mixtur 6f.
- Bassaliquote 4f.
- Posaune 16'
- Trompete 8'

III/II, I/II, I/P, II/P, III/P. Insgesamt Pfeifen: 2664

Mechanische Schleiflade. Beide Tremulante z.Z. außer Betrieb.


Die große Orgel der St. Nikolaikirche Pritzwalk wurde von der Firma Schuke aus Potsdam im Jahre 1957 gebaut.

Nikolaikirche Pritzwalk: Schuke-Orgel

Die Orgel hat drei Manualwerke und Pedal, gebaut als mechanische Schleiflade.

Anlehnend an das traditionelle Schema mit Rückpositiv, hat die Orgel Manual II als Hauptwerk. Das ist zwar weniger gewöhnlich, als Hauptwerk als I. Manual, hat aber den spieltechnischen Vorteil, daß zu jedem Nebenmanual nur der kürzeste Weg führt. Das Hauptwerk selbst befindet sich ganz oben, im Orgelprospekt gehören zu ihm die drei oberen Pfeifenfelder in der Mitte.

Das I. Manual heißt Unterwerk, weil es unter dem Hauptwerk steht. Im Orgelprospekt gehören ihm die drei Pfeifenfelder in der Mitte, unter dem Hauptwerk. Nach seiner Funktion entspricht das Unterwerk, betont durch die Anordnung als I. Manual, dem gewöhnlichen Rückpositiv. Die Ausführung des Werkes als Unterwerk hat gegenüber der Variante Rückpositiv folgende Vorteile: eine kleinere Temperaturdifferenz mit dem Hauptwerk und entsprechend eine bessere Stimmhaltung. Dazu kommt die freie Sicht vom Organistenplatz richtung Altar (wichtig für die Zusammenarbeit mit dem Pfarrer während des Gottesdienstes) und bessere Arbeitsmöglichkeiten für Organisten mit dem Chor und mit dem Orchester.

Das III. Manual heißt Brustwerk, weil es im Brustbereich der Orgel steht. Das Pfeifenfenster des Brustwerkes ist über dem Spieltisch sichtbar. Disponiert ist das Brustwerk als typisches Positivwerk: Principal 2' und nur einziges Holzgedackt 8' als Äquallage.

Das Pedal der Orgel ist nach deutscher Tradition ein mächtiges Werk, das in der Lage ist, mit dem Hauptwerk zusammen zu spielen, ohne seine Selbständigkeit zu beschränken. Die Pfeifenfenster sieht man links und rechts an der Orgel: die äußeren Felder besetzen die tiefsten Pfeifen von Principal 16', zwei kleinere Fenster mit kleineren Principalpfeifen umrahmen die Fenster von Unterwerk und von Brustwerk.

Nikolaikirche Pritzwalk: Schuke-Orgel


Hier wird eine kleine virtuelle Orgelführung angeboten.



Zuberbier-Orgel in der Taufkapelle

Zuberbier-Orgel in der Taufkapelle

Zuberbier-Orgel in der Taufkapelle

Die Zuberbier-Orgel in der Taufkapelle

Disposition

Manual

- Gedackt 8'
- Flöte 4'
- Principal 2'
- Scharf 3f.

Insgesamt Pfeifen: 294

Diese kleine Orgel wurde von Johann Friedrich Leberecht Zuberbier, einem Vertreter der tradizionsreichen Orgelbauerfamilie Zuberbier, im Jahre 1784 gebaut.

Zuberbier-Orgel in der Taufkapelle

Manual hat Tastenumfang C - c3, die Tastenmensur erinnert an die von Gottfried Silbermann. Principal 2' steht im Prospekt der Orgel.

Die Orgel wurde in der vergangenen Zeit mehrmals repariert, Regierwerk wurde nachgebessert, eine elektrische Gebläse eingebaut. Das Instrument befindet sich in sehr gutem Zustand.

Die Orgel wird während der kalten Jahreszeit für Gottesdienste benutzt, und auch für kammermusikalische Veranstaltungen im ganzen Jahr. Die Akustik der Taufkapelle paßt hervorragend für kleine musikalische Gruppen, so wie Flöte und Orgel, Geige und Orgel, Geige, Flöte, Violoncello und Orgel, Gesang und Orgel.

Für Ihre Wünsche und Anregungen: Kontakt: webmaster@nikolai-pritzwalk.de oder postalisch: Maxim Burtsev, Grünstrasse 26, 16928 Pritzwalk
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